Schulter · Erkrankung
Impingement-Syndrom der Schulter (Schulterengpass)
Das Impingement-Syndrom (Engpass-Syndrom) beschreibt eine schmerzhafte Einklemmung von Sehnen oder Muskeln innerhalb eines Gelenks. Das kann zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen führen. Das Schultergelenk ist am häufigsten vom Impingement-Syndrom betroffen, gefolgt vom Hüftgelenk.
Betroffener Bereich
Symptome
- Schmerzen bei Belastung (beim Heben der Arme nach vorne, Abspreizen der Arme zur Seite oder bei Drehbewegungen)
- Ruheschmerz, in der Nacht
- Ausstrahlung in den Oberarm
Diagnostik
- klinische Untersuchung mit speziellen Tests
- Röntgenuntersuchung
- Ultraschalluntersuchung
- Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie)
Behandlung – Schritt für Schritt
Zuerst werden alle konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft. Eine Operation kommt nur infrage, wenn sie wirklich notwendig ist.
Konservativ
- entzündungshemmende Schmerzmittel (Ibuprofen, Celebrex)
- Physiotherapie - Bewegungsübungen, Muskelaufbau/ Dehnung(Humeruskopfzentrierende Maßnahmen), Triggerpunkttherapie
- Strom- oder Ultraschalltherapie
- Injektionsbehandlung (lokales Betäubungsmittel mit Kortison)
Operativ
- arthoroskopische (minimal-invasiv) subakromiale Dekompression und Akromionplastik
Kurz-Check: Welche Beschwerden haben Sie?
Markieren Sie, was auf Sie zutrifft.
Dieser Check ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Bei akuten starken Schmerzen, Fieber oder nach einem Unfall wenden Sie sich bitte umgehend an einen Arzt oder die Notaufnahme.
Operative Behandlung
Passende Operation
Häufige Fragen
Fragen zum Thema Impingement
Was ist der „schmerzhafte Bogen“?
Beim seitlichen Anheben des Arms treten zwischen etwa 60 und 120 Grad Schmerzen auf, weil Sehne und Schleimbeutel unter dem Schulterdach eingeengt werden – ein typisches Zeichen des Impingements.
Verdacht auf Impingement?
Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin in der Sprechstunde – wir nehmen uns Zeit für Ihre Untersuchung und beraten Sie ehrlich, ob eine Operation wirklich nötig ist.