Knie · Erkrankung
Kreuzbandriss (vordere und hintere Kreuzbandruptur)
Von einem Kreuzbandriss, auch Kreuzbandruptur genannt, spricht man bei einem unvollständigen (partiellen) oder vollständigen (kompletten) Riss (Ruptur) eines oder beider Kreuzbänder. In den meisten Fällen ist das vordere Kreuzband (Ligamentum cruciatum anterius) betroffen. Die Ursache für einen Kreuzbandriss ist das Überschreiten der Reißfestigkeit des Bandes.
Betroffener Bereich
Symptome
- Verdrehtrauma mit peitschenschlag-artigem Geräusch
- Gelenkerguss mit Bewegungseinschränkung
- Instabilitätsgefühl (weggleiten des Unterschenkels beim Gehen)
Diagnostik
- klinische Untersuchung
- Röntgenuntersuchung
- Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie)
Behandlung – Schritt für Schritt
Zuerst werden alle konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft. Eine Operation kommt nur infrage, wenn sie wirklich notwendig ist.
Konservativ
- Kniepunktion (zur Schmerzlinderung)
- Physiotherapie - Bewegungsübungen, Muskelaufbau, Propriozeptions-, Koordinationstraining
Operativ
- Kreuzbandplastik - moderne ACL-Tightrope Technik(Transplantat - Semitendinosussehne)
Kurz-Check: Welche Beschwerden haben Sie?
Markieren Sie, was auf Sie zutrifft.
Dieser Check ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Bei akuten starken Schmerzen, Fieber oder nach einem Unfall wenden Sie sich bitte umgehend an einen Arzt oder die Notaufnahme.
Operative Behandlung
Passende Operation
Häufige Fragen
Fragen zum Thema Kreuzbandriss
Kann ein Kreuzbandriss ohne Operation behandelt werden?
Ja, in manchen Fällen – mit Physiotherapie, Muskelaufbau und Koordinationstraining. Bei Instabilität im Alltag oder bei Sportlern mit Stop-and-go-Belastung wird meist eine Kreuzbandplastik empfohlen.
Verdacht auf Kreuzbandriss?
Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin in der Sprechstunde – wir nehmen uns Zeit für Ihre Untersuchung und beraten Sie ehrlich, ob eine Operation wirklich nötig ist.