Knie · Erkrankung
Kniearthrose und Knieprothese
In der Endoprothetik werden kranke Gelenke durch Endoprothesen ersetzt. Dabei unterscheidet man die Totalendoprothese – kurz TEP genannt -, die ein komplettes Gelenk neu bildet und die Hemiprothese, die nur Teile des Gelenkes ersetzt.
Betroffener Bereich
Symptome
- Schmerzen bei Belastung des Kniegelenkes
- Ruheschmerzen
- Schwellungen, Ergussbildung
Diagnostik
- klinische Untersuchung
- Röntgenuntersuchung (Beinachse)
Behandlung – Schritt für Schritt
Zuerst werden alle konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft. Eine Operation kommt nur infrage, wenn sie wirklich notwendig ist.
Konservativ
- Reduktion der Belastung mit Zuhilfenahme von Unterarmgehstützen
- Physiotherapie - Propriozeptions-, Koordinationstraining, Muskelaufbau/ Dehnung, Triggerpunkttherapie
- entzündungshemmende Schmerzmittel (Ibuprofen, Celebrex)
- intraartikuläre Injektionsbehandlung mit Hyaluronsäure
Operativ
- Unikondyläre Prothesen
- Bikondyläre Prothesen
- Revisionseingriffe
Kurz-Check: Welche Beschwerden haben Sie?
Markieren Sie, was auf Sie zutrifft.
Dieser Check ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Bei akuten starken Schmerzen, Fieber oder nach einem Unfall wenden Sie sich bitte umgehend an einen Arzt oder die Notaufnahme.
Häufige Fragen
Fragen zum Thema Kniearthrose
Wann ist eine Knieprothese sinnvoll?
Wenn die Arthrose so weit fortgeschritten ist, dass Schmerzen den Alltag bestimmen und konservative Maßnahmen oder gelenkerhaltende Eingriffe nicht mehr helfen. Eine Knieprothese hält in der Regel 15 bis 25 Jahre.
Verdacht auf Kniearthrose?
Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin in der Sprechstunde – wir nehmen uns Zeit für Ihre Untersuchung und beraten Sie ehrlich, ob eine Operation wirklich nötig ist.